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ein franzoöſiſcher Emiſſair ſein, beſonders wenn ich den Verdacht mit dem Crawall der Studenten in Frankfurt zuſammenhalte.“
„Angenommen, es iſt ſo, ſo exaltirt junge Tollköpfe nichts mehr als.“ antwortete Morok, der mit einem fluͤchtigen Blicke auf die beiden Schweſtern deutete und nach kurzem bedeutungs⸗ vollen Schweigen mit einem Seufter hinzuſetzte: „fur den Teufel iſt jedes Mittel gut.“
„Es wäre zwar abſcheulich, aber gut ausge⸗ dacht..“
„Und dann, Herr Richter, betrachten Sie den Mann aufmerkſam und Sie werden finden, daß er ein verdaͤchtiges Geſicht hat.. Sehen Sie nur..“
Morok, der noch immer leiſe ſprach, deutete offenbar auf Dagobert.
Trotz der Gewalt, die dieſer uͤber ſich hatte, ging doch der Zwang, den er ſich ſeit ſeiner An⸗ kunft in dem unſeligen Wirthshauſe, und beſonders ſeit dem Geſpraͤche Moroks mit dem Richter, an⸗ that, faſt uber ſeine Kräfte. Ueberdies erkannte er deutlich, daß ſeine Bemuͤhungen, ſich die Theil⸗ nahme des Richters zu gewinnen, durch den ver⸗ derblichen Einfluß des Thierbandigers voͤllig ver⸗ nichtet wurden; die Geduld ging ihm alſo aus, er trat mit uͤber der Bruſt gekreuzten Armen zu die⸗ ſem und ſprach mit noch immer gemäßigter Stimme:
„Sprechen Sie von mir leiſe mit dem Herrn Richter?“


