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Vierzehntes Kapitel. Die Entſcheid nng.
Morok trug ſeinen linken Arm in der Binde und er gruͤßte, als er heraufgekommen, den Richter ehrerbietig.
Roſa und Bianca wichen bei dem Anblicke des finſteren Geſichtes des Thierbändigers entſetzt zuruͤck und traten wieder naͤher an den Soldaten.
Die Stirn Dagoberts zog ſich in Falten; ſein Zorn gegen den Propheten wachte von neuem auf, da derſelbe die Urſache ſeiner ſchmerzlichen Verlegenheit war, obwohl er noch nicht wußte, daß Goliath auf Anſtiften des Propheten die Brieftaſche und die Papiere geſtohlen hatte.
„Was wollen Sie, Morok?“ fragte ihn der Richter mit halb wohlwollender, halb aͤrgerlicher Miene.„Ich wollte allein ſein und habe es dem Wirthe geſagt.“
„Ich will Ihnen einen Dienſt erzeigen, Herr Richter.“
„Einen Dienſt?“
„Einen großen Dienſt, ſonſt wuͤrde ich mir nicht erlaubt haben, Sie zu ſtoͤrenz es iſt mir ein Bedenken beigegangen.“
„Ein Bedenken?“
„Ja, Herr Richter; ich habe mir ſchon Vor⸗
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