Licht?“
er den Grund der Erbitterung dieſes Elenden zu errathen und er dachte mit Schrecken daran, daß ſeine Sache, ſo gerecht ſie auch ſei, von der guten oder ſchlechten Laune eines Schulzen abhäͤnge, der aus dem Schlafe geſtoͤrt worden war und ihn auf trugeriſchen Schein hin verurtheilen konnte. Mit dem Vorſatze, den Maͤdchen das neue Ungluͤck, das ſie betroffen, ſo lange als moͤglich zu verheimlichen, öffnete er die Thuͤre ihres Stuͤbchens und ſtieß da⸗ bei an Murr, denn der Hund war auf ſeinen Poſten geeilt, nachdem er vergebens den Propheten zu hin⸗
dern verſucht hatte, den Schimmel wegzufuͤhren.
„Zum Gluͤck iſt der Hund wiedergekommen,
und die armen Kleinen waren bewacht,“ dachte der
Soldat, waͤhrend er die Thuͤre aufmachte. Zu ſeiner großen Verwunderung war es in dem Stubchen ſtockfinſter.
„Kinder,“ fragte er,„warum ſeid Ihr ſo ohne
Er erhielt keine Antwort, tappte erſchrocken an das Bett und ergriff die
„Roſa! Kinder!“ riefer.„Bianca! Antwortet mir doch.. Ihr aͤngſtiget mich.“
Alles blieb ſtill und die Hand, die er in der ſeinigen hielt, folgte kalt und leblos ſeinen Bewe⸗ gungen.
Der Mond, der eben hinter den ſchwarzen Wol⸗
keit des Thierbaͤndigers zu; aber vergebens ſuchte
Hand einer der Schwe⸗ ſtern. Die Hand war eiskalt.


