Teil eines Werkes 
173. Theil, Der ewige Jude : 2. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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„So iſt es!“ ſagte Einer der Anweſenden⸗

„Der Panther muß das Pferd geſehen haben, ſonſt wuͤrde er nicht wuͤthend geworden ſein und ſeinen Käfig zerbrochen haben,“ meinte ein Anderer.

„Der Prophet hat urſache, ſich zu beklagen,“ ſagte ein Dritter.

„Mir iſt es ſehr gleichguͤltig, was der oder jener meint,“ fiel Dagobert ein, dem die Geduld auszu⸗ gehen anfing,„ich ſage, er muß mir auf der Stelle Geld oder ein Pferd geben, auf der Stelle, denn ich will fort aus dieſem unſeligen Wirthshauſe.“

„Und ich ſage, Sie muͤſſen mich entſchaͤdigen,“ erwiederte Morok, der dieſen Theatercoup ohne Zweifel bis zuletzt aufgeſpart hatte, denn er zeigte jetzt ſeine linke blutige Hand, die bisher im Aermel ſeines Gewandes verſteckt geweſen war.„Ich bin vielleicht lebenslaͤnglich verſtuͤmmelt,“ ſetzte er hinzu. „Seht her! welche Wunde ich davon getragen habe!“ 5

Die Wunde war tief, wenn auch nicht ſo ge⸗ fährlich, wie ſie der Prophet beſchrieb, und dieſer letzte Grund gewann ihm die allgemeine Theil⸗ nahme. Der Wirth, der unſtreitig darauf rechnete, der Sache, die er fuͤr die ſeinige anſah, den Sieg zu verſchaffen, ſagte zu dem Hausknechte:

„Es bleibt da weiter nichts uͤbrig, als daß wir ſogleich den Ortsrichter wecken und ihn bitten laſſen, hierher zu kommen; er wird entſcheiden, wer Recht

und wer Unrecht hat.“