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mer auf ihn. Sie hatte ihm geſchrieben erſt der Kaiſer, dann ich. Der General, der nichts mehr fur den Kaiſer thun konnte, auch nichts fuͤr den Sohn des Kaiſers, und aus Frankreich verbannt war, kam in Warſchau an. Euere Mutter hatte ihre Aeltern verloren; ſie war frei; ſie heiratheten einander und ich war einer der Zeugen bei der Trauung.“
„Du haſt Recht, Dagobert, welches Gluͤck bei allem dem großen Ungluͤck!“
„Nun waren ſie wohl gluͤcklich, aber je gluck⸗ licher ſie waren, um ſo mehr ſchmerzte ſie, wie alle guten Seelen, das Ungluͤck anderer Leute und in Warſchau gab es Urſache genug zu Kummer und Schmerz. Die Ruſſen fingen wieder an, die Po⸗ len wie Sclaven zu behandeln. Euere brave Mut⸗ ter war, wenn auch von franzoͤſiſcher Herkunft, eine Polin mit Leib und Seele und ſie ſagte Alles keck laut heraus, was Andere nur ganz leiſe aus⸗ zuſprechen wagten. Die Ungluͤcklichen nannten ſie deshalb ihren guten Engel, aber das reichte auch hin, den ruſſiſchen Gouverneur aufmerkſam zu ma⸗ chen. Eines Tages wurde ein Freund des Gene⸗ rals, ein ehemaliger Lancier-Oberſt, ein braver ehrenwerther Mann, wegen einer Militairverſchwoͤ⸗ rung gegen die Ruſſen zur Verbannung nach Si⸗ birien verurtheilt. Er entfloh, Euer Vater verſteckte ihn bei ſich und das kam heraus. In der naͤchſten Nacht erſchien ein Peloton Koſaken mit einem Of⸗


