geweint haben. Dieſer— Kinder, w— Waterloo.“
Dagobert ſprach dieſe zinfuchen Worte mit einem Tone ſo tiefer Trauer, daß die Maädchen daruͤber erſchraken.
„Nun,“ fuhr der Soldat ſeufzend fort,„es giebt ſolche verfluchte Tage. An dieſem Tage, bei Waterloo, fiel der General, von Wunden bedeckt, an der Spitze einer Diviſion der Garde. Als er
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kaum geheilt war— und das hatte lange gedauert .— wollte er nach St Helena reiſen, einer andern 3 Inſel am Ende der Welt, wohin die Englaͤnder
den Kaiſer gebracht hatten, um ihn ungehindert peinigen zu koͤnnen; denn wenn er erſt recht gluͤck⸗ lich war, ſo ging es ihm zuletzt recht ſchlecht. 3 Ihr Kinder.“
„Du erzaͤhlſt das ſo, Dagoberk, daß wir dar⸗ uͤber weinen koͤnnten..
„Es iſt auch zum Weinen,— der Kaiſer hat ſo viel, ach ſo viel ertragen! Das Blut hat man ihm vom Herzen abgezapft.. Leider war der Ge⸗ neral nicht bei ihm auf St. Helena, er wuͤrde ſich vor Allem bemuͤht haben, ihn zu troͤſten,— aber man ließ es nicht zu. Da ergrimmte der General wie viele Andere gegen die Bourbons, und er zet⸗ telte eine Verſchwoͤrung an, den Sohn des Kaiſers zuruͤckzurufen. Er wollte ein Regiment gewinnen, das faſt ganz aus alten Soldaten von ihm be⸗ ſtand, und begab ſich deshalb in eine Stadt der


