Teil eines Werkes 
173. Theil, Der ewige Jude : 2. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Nein, es iſt die reine Wahrheit, was wir Dir ſägen..

Du weißt es ja, daß wir nie gelogen haben, ſetzte Roſa hinzu.

Sie haben Recht, brummte der Soldat, der verlegen zu werden anfing, vor ſich hin,ſie luͤgen nie. Aber, fuhr er laut fort,wie zum Teufel iſt denn der Beſuch moͤglich? Ich ſchlafe draußen quer vor Euerer Thuͤre; Murr liegt unter Euerm Fenſter. Alle blonden Haare und alle blauen Augen in der Welt können nur durch die Thuͤre oder durch das Fenſter herein und wenn ſie es verſucht haͤtten, wuͤrden wir, Murr und ich, den Jemand auf unſere Manier empfangen ha⸗ ben. Kinder, ohne Spaß, erklaͤrt Euch!

Die beiden Schweſtern, welche an dem Aus⸗ drucke der Zuͤge Dagoberts erkannten, daß er wirk⸗ lich aͤngſtlich ſei, wollten ſeine Gutmuͤthigkeit nicht länger mißbrauchen. Sie ſahen einander an, Roſa nahm die rauhe große Hand des Veteranen in ihre Haͤndchen und ſagte:

Nun, aͤngſtige Dich nicht; wir wollen Dir die Beſuche unſeres Freundes Gabriel erzaͤhlen.

Fangt Ihr wieder mich zu necken an? Er hat einen Namen?

Gewiß hat er einen Namen, wir nennen Dir ihn ja, Gabtiel.

Ein ſchöner Name, nicht wahr, Dagobert?