Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„danken daran hegte; ſo wahr du der Gegen⸗ „ſtand meiner innigſten Gefuͤhle biſt, ſo wahr „ſchwoͤre ich, dich zu vertheidigen oder fuͤr dich „zu ſterben! Ja, ich ſchwoͤre es!*) nachdem ich dir „Alles, was ich dir ſchulde, gelobt habez verzeihe, „theurer und wuͤrdiger Ruhm meiner Gefuͤhle, „wenn ich jetzt dem Schatten unſerer Bruͤder meine „Huldigung bringen will, die gefallen ſind zu dei⸗ „ner Vertheidigung; was ſage ich? zur Erhaltung „deines Ruhmes!— Welch' fuͤhlbarer Schau- „der bemächtigt ſich meiner! Es beherrſcht mich „eine gottesfuͤrchtige Empfindung! Wie! ich falle „auf die Knie, mein Blut wird zu Eis, und ich „erblicke im Geiſterreich Tauſende hochherziger Krie⸗ „ger, die gefallenen Vertheidiger unſter Rechte, „ſie fordern unſre Herzen auf, ſie zu raͤchen. „Ich ſehe die Barbarei und Grauſamkeit auf „dem hoͤchſten Gipfel vor mir!— Gott! mich „ſchaudert vor Entſetzen! Wie! ich ſchaue die Opfer „der engliſchen Wuth, die zwiſchen Brettern durch⸗ „aͤgt, Frauen, die ihrer Rohheit geopfert und zu „gleicher Zeit hingewuͤrgt wurden. O!l furchtbarer „Schrecken! meine Haare ſtraͤuben ſich! Was ſeh' „ich! Kinder, noch an den Bruͤſten, erblicke ich, „vom Blute ihrer ungluͤcklichen Muͤtter gefaͤrbt; „ich ſehe die armen Kleinen unter demſelben To⸗

*) undalle Bürger wiederholten:„Jal wirſchwören!“