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neun und funfzig an der Zahl, haben ſich, begierig, nach allen ihren Kraͤften und allem ihrem Vermoͤ⸗ gen zur Unterſtuͤtzung und Befeſtigung der fran⸗ zoͤſiſchen Republik beizutragen und ihre rechtlichen Anſpruͤche kennen zu lernen, die Erlaubniß ihres Oberbefehlshabers verſchafft, und dazu in der Pfarr⸗ kirche untenbenannten Tages und Jahres ver⸗ ſammelt.
Der Buͤrger Franz Ripaud, Schiffslieutenant im Dienſte der franzoͤſiſchen Republik, nahm das Wort und ſprach zu uns:
„Buͤrger! Ihr ſeid Alle Franzoſen, oder wuͤrdig „es zu ſein; die Entfernung von dem muͤtterlichen „Boden des Vaterlandes hat euch bis heute die „Moͤglichkeit geraubt, eure Rechte als freie Män⸗ „ner zu erkennen: ihr habt begonnen, ſie jetzt ken⸗ „nen zu lernen, indem ihr jene verhaßte weiße „Fahne herunterriſſet, welche die Nation verwuͤnſchte „und die das Goͤtzenbild der Irrenden war. Noch „bleibt euch eine Pflicht zu erfullen uͤbrig, naͤmlich „die Fahne der Nation aufzupflanzen und euch uͤber „Alles, was ihr ſchuldig ſeid und was man euch „ſchuldig iſt, zu belehren. Es iſt die Pflicht eines „Republikaners, durch ſeine ſchwachen Einſichten „ſeine Mitbuͤrger zu belehren. Ich biete euch die „Rechte des Menſchen, und nur aus dieſen Rech⸗ „ten werdet ihr die Republikaner-Tugenden ſchoͤ⸗ „pfen, um die Maͤngel eurer fruͤhern Gewohnhei⸗ „ten zu uͤberwinden; und eben dazu lege ich euch


