Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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drey, der den Horizont begrenzt.— Der Himmel iſt außer⸗ ordentlich rein und ein kleiner Fluß durchſchneidet hier und dort eine große, mit kleinen Luſtwäldchen beſcete Wieſe, welche ſich vor dem Schloſſe hinzieht. Der Duft der Roſen- und Jas⸗ minbeete, auf welche dieſe Fenſter die Ausſicht eröffnen, erfüllt bald das Zimmer des Grafen mit einem lieblichen und ange⸗ nehmen Wohlgeruch)— Ach! welche friſche und an⸗ genehme Luft, Doctor; ich habe Luſt außzuſte⸗ hen. und mich in meinen Armſtuhl zu ſetzen, um ein wenig dieſe praͤchtige Ausſicht zu genießen.

Der Doctor. Sie können es, Herr Graf, aber zuvor werden Sie vielleicht gut daran thun, zwei Finger alten Teres oder Malagawein zu ſich zu nehmen..

Der Graf. Ich habe gerade welchen, Dor⸗ tor, den ich aus Spanien Anno„. Anno 1747 mitgebracht habe. Sagen Sie, daß man mir aus der Speiſekammer welchen ſchicke, Duval. (Duval geht fort. In dieſem Augenblicke hört man das Pfla⸗ ſter des Ehrenhofes von den Tritten mehrerer Pferde und dem Raſſeln eines Wagens wiederhallen.— DerGraf horcht.) Ein Wagen„was iſt das? Dubois, geh. geh und ſieh, was es iſt.(Dubois geht hinaus) Was kann das ſein, Doctor?... Ach, mein Gott! vielleicht kommt mein Sohn ſelbſt und meldet ir

Dubois czurückkommend). Es iſt der Herr Car⸗ dinal von Eilly, der dieſen Augenblick von Paris ankommt, und den Herrn Grafen zu beſuchen wuͤnſcht.