Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Toilette, kleidete ſich prächtig an und ließ den Lieu⸗ tenant bitten, zu ihm herabzukommen.

„Mein Herr,“ ſagte der Graf zu Jean Tho⸗ mas,„durch einen ſonderbaren Zufall treffe ich ei⸗ nen braven und, wuͤrdigen engliſchen Edelmann, mit einem Worte, einen biedern Feind, den ich gern unter die Zahl meiner Freunde rechne. Ich werde an ſeinem Bord fruͤhſtuͤcken. ich nehme den Marquis von Miran mit; Ihnen empfehle ich die größte Aufſicht uͤber die Equipage. Sie wer⸗ den ſich unter moͤglichſt eingezogenen Segeln in dem Fahrwaſſer der Fregatte halten.“

„Ich werde Ihre Befehle vollziehen, Comman⸗ dant,“ antwortete Jean Thomas, ohne ſich die geringſte Bemerkung uͤber das ſonderbare Beneh⸗

men ſeines Vorgeſetzten zu erlauben..

„Laſſen Sie durch meine Bootsleute meine Yolle ausrüſten, und bitten Sie den Herrn von St. Sauveur, mich zu benachrichtigen, wenn die Schaluppe bereit iſt,“ fugte Heinrich noch hinzu.

Der Lieutenant empfahl ſich und ging.

„Ein ſonderbarer Zufall!“ ſagte der Graf, in⸗ dem er ſeine Toilette noch ein Mal muſterte;. „wer haͤtte mir vor drei Monaten zu Verſailles geſagt, daß ich Sir Georges mitten in den Azoren antreffen wuͤrde? Aber bei den Azoren faͤllt mir etwas ein, ich habe nun das Recht, wie ich glaube, die letzten Inſtruktionen des Miniſters zu entſiegeln.“