XVII. Das Lebewohl.
Taboureau war außer ſich. Die Bosheit des Pagen hatte ihre Frucht getragen. Claude war gut, er hatte großmuͤthige Neigungen, aber wie faſt alle Menſchen, emporte auch ihn der Gedanke, eine lächerliche Rolle zu ſpielen; und uͤberdies war ſeine Liebe fuͤr die Pſyche mehr verhehlt und unterdruckt, als erloſchen. Die grauſamen Spoöttereien Gaſton's in Bezug auf Florac hatten die Eiferſucht des Ci⸗ cisbeo gereizt; Claude verkannte Alles, was Schoͤ⸗ nes und Edles in ſeiner Anhänglichkeit füͤr Toinon lag, und ſah davon nur noch die Seite, welche Gelegenheit zum Spotte bot. Er fand ſich einfaͤl⸗ tiger und verdiente ſeiner Meinung nach die unver⸗ ſchämten Neckereien Gaſton's; er hatte ſich zum Don Quirote eines Mädchens gemacht, das ihn verlachte: er mußte das Gelaͤchter von ganz Paris werden. Die beiden ſchlechteſten Rathgeber des


