Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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dem er in ſeine Celle trat, warf er ſich mit muͤr⸗ riſchem Weſen in einen ausgeſchnitzten Holzſtuhl von Buchsbaumholz, der ohne Zweifel einem der ehemaligen Wuͤrdenträger der Abtei gehoͤrt hatte.

Meiſter Bon⸗Larron, welcher die uͤble Laune ſeines Capitains ſah, erwartete ehrfurchtsvoll, daß jener das erſte Wort an ihn richte.

Endlich rief Poul, indem er zornig auf den Tiſch ſchlug:„Zum Teufel ſei das Handwerk, das wir hier treiben! Seit ſechs Wochen haben wir die Abtei nicht verlaſſen, als ein Mal, um das flache Land zu durchſtreifen, und, bei Mahomed, der Zug hatte einen ſchoͤnen Ausgang: die Niedermetzelung des alten Pächters und ſeiner Frau!“

„Sprecht davon nicht, Capitain,“ ſagte der Un⸗ teroffizier achſelzuckend.„Das war eine alberne Ein⸗ bildung von dem ſtarrkopfigen Robin, dem Mau⸗ resken; er bildete ſich ein, auf dem Pachthofe das Huhn mit den goldenen Eiern zu finden. Der Dummkopf! Ich glaube, er wäre im Stande ge⸗ weſen, alle Leute auf dem Felde des Paͤchters in Fragezeichen zu verwandeln. Uebrigens iſt die Un⸗ ternehmung doch nicht ganz ohne Lohn geweſen, denn unſere Leute haben ſich mit Leibwäſche aus⸗ geruͤſtet, und Gott weiß, daß ſie die bedurften, denn ſie iſt nie zum Lurus bei ihnen geworden.“

„Geh' zum Teufel! Unſere Leute werden hier träge. Werden etwa die Hunde dadurch gewandt und kraͤftig, daß ſie die Heerden bewachen, die zur

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