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Dort ſaßen Mehrere um ein leeres Faß, und glaubten an einer reich beſetzten Tafel zu ſitzen. „Gieb mir ein Stuͤck von dem Huhn, Matroſe,« ſagte Einer.
„„Da haſt Du, es iſt koͤſtlichz«« erwiderte der Andere, indem er that, als ob er davon aͤße. Welch ein Wein! Welch weißes Brod læ
vWelch friſches Fleiſch e
vIch thue mir hier recht was zu Gute! Man iſt nicht immer am Lande l4
Dort tanzten Andere. Zwei Matroſen hatten einander zum fluͤchtigen Walzer umſchlungen, der auf dem Floß begann und im Meere endigte.
Andere glaubten die Huͤtte zu erblicken, in der ſie geboren waren, ihre Weiber, ihre Kinder, Al⸗ les was ihnen theuer war. Sie wurden weich geſtimmt, kuͤßten ihre Kinder auf die Stirn, und verſprachen, nicht wieder zur See zu gehen.
Aber dies Alles wurde mit Thraͤnen in den
Augen, mit läͤchelnder Lippe ausgeſprochen, wie in der innigſten Ueberzeugung. Die Fieberphan⸗ taſieen ſprachen ſich in ſo uͤberzeugendem, natuͤr⸗ lichem Tone aus, das ein Blinder Alles fuͤr Wahrheit gehalten haben wuͤrde.
Eines von den Symptomen dieſes Fiebers iſt, daß es den Hauptwunſch des Kranken, ſeine in⸗ nerſten Gedanken, an das Licht bringt. Daher kam die Wahrheit, welche die Ungluͤcklichen in die Beſchreibung ihrer Traͤume legten.


