Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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zweiflungsvollſte, in welche ein Menſch je kommen kann.

Auch folgte hier, wie in ähnlichen Faͤllen im⸗ mer, gaͤnzlicher Stumpfſinn auf die Hoffnung, welche einen Augenblick geleuchtet hatte.

Dieſe Erſchlaffung des Körpers, wie des Gei⸗ ſtes, waͤhrte einige Minuten.

Man häͤtte ſagen koͤnnen, die Ungluͤcklichen bedurften dieſer Friſt, um von der ungeheuern Hoͤhe der Hoffnung in den bodenloſen Abgrund der Verzweiflung hinabgeſtuͤrzt zu werden, um die ganze Bitterkeit der hölliſchen Taͤuſchung zu ſchmecken, um das ganze Entſetzen ihrer hoffnungs⸗ loſen Lage zu erkennen.

Als nun endlich dieſe Ueberzeugung das Herz Aller durchdrungen hatte; als das Meer und der Horizont ganz oͤde wurden; da machte die Ver⸗ zweiflung ſich Luft in den graͤßlichſten Gottesla⸗ ſterungen gegen den Himmel, den man nur erſt angefleht hatte; die Menſchen, die ſich noch eben freudig umarmten, brachen jetzt in ein Geſchrei der entſetzlichſten Wuth aus.

Der Haß und der Hunger, vorher durch die Hoffnung einen Augenblick eingeſchlaͤfert, erhoben ſich jetzt wuthender und blutiger als je.

Und als wollten die Ungluͤcklichen ſich an ſich ſelbſt fur das gemeinſame ungluͤck raͤchen, ſtuͤrzten ſie uͤber einander her, ſchlugen ſich, zerriſſen ſich,