Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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»Man ſpricht zu Ihnen von carmoiſinrothem Sammet, und Sie antworten von der Vorſehung! Das iſt doch dumm zum Heufreſſen.«

Der Ex⸗Tabakshaͤndler wollte nicht zuruͤck blei⸗ ben, und ſagte alſo:

Niemand, meine Herren, achtet die Familie, welche die Vorſehung uns zuruͤck gegeben hat, hoͤher als ich; ich danke ihr noch uͤberdies das Vergnuͤgen Ihrer Bekanntſchaft, woruͤber ich hoch erfreut bin! Sie ſcheinen mir recht gutmuͤthige Menſchen zu ſein. Nun, ich hoffe, wir werden uns gut mit einander verſtaͤndigen. Ich fuͤhle mich ſchon geneigt, Sie zu lieben, Sie Alle, und Sie wie meine Kinder an mein Herz zu ſchließen. — Wir werden uns gegenſeitige Duldung erwei⸗ ſen, nicht wahr? Und Sie werden mir mit Ihrem Rathe beiſtehen; denn, ſehen Sie, ich bedarf deſ⸗ ſelben gewiß oft.

vUnd nun, meine Freunde, um mit einem Worte zu ſchließen, welches gewiß in Aller Herzen ein Echo findet: Es lebe der Konig— Der gute Marquis rief dies, bis zu Thränen geruͤhrt, und warf dabei den Hut in die Luft.

Der Commiſſair brach nun in einen ſo lauten unerwarteten royaliſtiſchen Schrei des Lebehochs aus, daß der Doctor einen wuͤthenden Satz machte.

Der Lieutenant lag auf der Folter. Er naͤ⸗ herte ſich dem Marquis und fragte ihn, ob er