Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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er ſeine Maſten traͤgt; welch eine Puͤnktlichkeit und Schnelligkeit in den Manoͤvern! Wie ſchoͤn, wie wolluͤſtig, moͤchte ich ſagen, kleiden ihn die Unterſeegel!

Aber, was ſeh' ich? Ei, uͤber den Stutzer! Seine beſten Waffen hat er hervorgeſucht, ſeine metallnen Kanonen ſpiegelblank geputzt, daß ſie wie Diamanten blitzen! Mein Gott, ich bin ge⸗ blendet! 2

Und dann hatte er ſich mit allen ſeinen Flag⸗ gen geſchmuͤckt, ſo daß in der blauen Luft das bunteſte Farbenſpiel ſich zeigte. Da ſah man das Blau der Englaͤnder, das Roth der Tuͤrken, das Gelb der Spanier, das Weiß und Blau der Hel⸗ lenen, das Gruͤn und Weiß Chili's, und was weiß ich noch fuͤr welche? In der That, der ſchoͤne Salamander funkelte von Stahl, Gold, Farben und Licht.

Und wozu alle dieſe Vorbereitungen? Um den wuͤrdigen und guͤtigen Marquis von Longetour zu empfangen, der Deinetwegen ſein ruhiges Comp⸗ toir, ſein boshaftes Weib, ſein gluͤckliches und unthaͤtiges Leben, ſein Domino, ſeinen Faffee, ſeine beſcheidenen Gewohnheiten verlaſſen hatte.

Ach! ich fuͤrchte, ich fuͤrchte, er wird durch Dich verwirrt, vielleicht ſogar ins Verderben ge⸗ ſtuͤrzt werden. Er, ſo ſanft, Du, ſo hochmuͤthig; Er, ſo furchtſam, Du, ſo unerſchrocken; Er, ſo keuſch, ſo ſchuͤchtern, Du, ſo verliebt, ſo zudring⸗