Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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„Da ihr Euch weigert, ſie mir zu nennen,« fuhr der Lieutenant fort, vſo bleiben Alle, welche nicht auf der Quartierwache ſind, einen Monat lang, taͤglich 12 Stunden in den Eiſen.— Geht auseinander, marſch!— Backbordwache in die Eiſen!— Capitain d'armes ſorgen Sie dafuͤr.«

Dies Alles war der Equipage ſchon im vor⸗ aus ſo bekannt, ſo beſtimmt erwartet, daß kein Gemurmel entſtand, kein Wort geſprochen wurde; und in der That ſchien Peter von dem Befehle peinlicher beruͤhrt, als die Matroſen.

„Gute, ehrliche Menſchenls ſagte Peter, in⸗ dem er ſie einzeln nach dem untern Deck hinab⸗ ſteigen ſah; Sfuͤr einen Tag des Vergnuͤgens, und welches Vergnuͤgens! fuͤhren ſie nun zwei, drei Jahre hindurch wieder das haͤrteſte und beſchwer⸗ lichſte Leben, ohne zu klagen! Arme Menſchen!— Aber ich muß nach den Verwundeten ſehen.«

Er ging zu dem Doctor, welcher geſchaͤftig hin⸗ und herlief und in der Gallerie, wohin man die Verwundeten vorlaͤufig gebracht hatte, ſchwur und tobte.

„Ihr konntet alſo nicht, Ihr dummen Thiere,« ſchrie er,„Eure Stoͤcke oder Saͤbel mitnehmen, um ans Land zu gehen? Euch ſo von den Hun⸗ den zurichten zu laſſen! Es lohnt auch wohl der

Muͤhe, ein Bretagner zu ſein und den Stock re

gieren zu koͤnnen, um wie das Vich hin gen zu laſſen.« 5