Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

beleidigen, denn wir ſind doch, reiflich erwo⸗ gen, keine Geiſtlichen.«

vHe, Pariſer lk ſagte Giromon, Sgiebt man bei Euch in Paris auch ſolche Feſte? Von drei und zwanzig tauſend Francs, die wir geſtern hatten, bleibt uns morgen, wenn wir das Haus nieder gebrannt haben, nicht ein Sous, nicht ein rother, kahler, lumpiger Sous, tauſend Donner!« Und dabei ſchlug er mit einem erſtaunenswerthen Ausdrucke der Freude auf den Tiſch.

vUnd man ſoll doch nicht ſagen können,« rief ein Anderer, vman ſoll doch nicht ſagen koͤn⸗ nen, daß nach den Flambarts des Salamander hier noch Jemand eine Flaſche Wein getrunken, noch ein Maͤdchen geliebkoſet hat. Nach uns kommt das Ende der Welt. Das Haus ein Freu⸗ denfeuer, und dann wird man ringsumher ſagen: vDie Equipage des Salamander hat ſich lüſtig gemacht; das ſind noch gluͤckliche Kerle«

vUnd das ohne Reue, ohne Gewiſſensbiſſe,« ſtotterte der Pariſer.Man hat eine Familie man genuͤgt der Familie und den den kurz den Anſpruͤchen der Natur. Die Haͤlfte des Sol⸗ des fuͤr die Natur, die andere Haͤlfte fuͤr die Aus⸗ gelaſſenheit; denn ſiehſt Du, Giromon, wir wollen einmal recht ausgelaſſen ſein.«

Das glaub' ich, cordieu lg ſagte Giromon, mit einer Ernſthaftigkeit, welche jedem Richter im Amtsgewande Ehre gemacht haben wuͤrde.