Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Und er verbarg wieder den Kopf in beide Haͤnde. Dann erhob er denſelben heftig, richtete die Stirn nach dem Himmel, und ſagte mit ei⸗ nem entſetzlichen Laͤcheln:

„Nun gut, die Hoͤlle, das iſt doch wenigſtens ein Gefuͤhl.— Kann ich uͤbrigens die andern Menſchen lieben, wenn ich mich ſelbſt verabſcheue? Nein, nein,« ſagte er zaͤhneknirſchend. Alſo er⸗ fuͤlle ich mein boͤſes Geſchick! Und dann— nun gut— dann— komme die Hoͤlle, wenn es eine giebt. Aber nein, es giebt keine!« rief er mit einem ſonderbaren Ausdrucke des Schmerzes und Bedauerns.

Und dieſer unbeugſame, rieſenfeſte Charakter ſprang mit einem Satze hinweg uͤber die finſtern Gedanken, die ihn einen Augenblick niedergebeugt

hatten, und die ganze Frucht ſeines Sinnens war

nur ein bitteres Gefuͤhl gegen die Menſchheit.

Er ſtieg auf das Deck hinauf.

Der Faͤhnrich Merval, welcher die Quartier⸗ wache hatte, näherte ſich ihm.

„Nun, mein Herr,« ſagte der ausgelaſſene, heitere junge Menſch; Iſind Sie vielleicht ein Dich⸗ ter? Dann muß dieſe ſchoͤne Nacht Sie zur Poe⸗ ſie begeiſtern. Vertrauen Sie es mir, uͤber wel⸗ chen Gegenſtand dachten Sie nach?4

„Ueber die himmliſche Barmherzigkeit„mein Herr,«« erwiderte Szaffie mit einem Lächeln, daß der Fähnrich erſtarrte.