Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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ſtuͤtzt, mit geoͤffneten Augen, ohne zu ſehen, hatte er ſich anbinden, aufwinden und haͤngen laſſen, ohne nur den mindeſten Widerſtand zu leiſten, ſo ſehr war er in ſeine wunderbaren koſtlichen Träume verſunken.

Man haͤngte den Körper, doch der Geiſt war abweſend.

Der Doctor bemerkte als ein phyſiologiſches Wunder, daß die Geſichtszuͤge des Deliquenten, die bis dahin kalt und ruhig geblieben waren, in dem Augenblicke des Strangulirens einen eigen⸗ thuͤmlichen Ausdruck von Gluͤckſeligkeit annahmen.

Dieſe Erſcheinung erklaͤrt ſich aus Brulart's Traͤumen und vornehmlich aus der Wirkung des Haͤngens.(Man ſehe Wietionnaires des Sciences médicales.⁊)

Nachdem die Gerechtigkeit vollſtreckt war, wurde der Koͤrper des Piraten, mit zwei Kugeln an den Fuͤßen, in das Meer geworfen.

Im Uebrigen bot die Ueberfahrt nichts Be⸗ merkenswerthes, und nach vierzig Tagen erreichte der Cambrian die Kuͤſte Englands.

Atar⸗Gull landete mit ſeinem Herrn.

Der Commandant der Fregatte ertheilte dem Neger das ehrenvollſte Zeugniß, der durch ſeine Sorgfalt fuͤr den ungluͤcklichen Wil die Bewun⸗ derung der ganzen Equipage gewonnen hatte.

Herr Wil verweilte aber in England nur kurze Zeit; denn ſeine Geldmittel waren zu gering, und

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