Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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dem Aiten ſtanden, mehre Buͤndel Giftpflanzen zu holen, deren Wirkung ſicher und ſchnell war.

Er tauchte ſie in den Keſſel, zog ſie ſogleich wieder heraus, uͤbergab ſie Atar⸗Gull und erklaͤrte ihre Eigenſchaften..

Dann tauchte er ein Rohr in den Keſſel, be⸗ ruͤhrte ihn damit an Augen, Stirne und Bruſt, und ſagte:

Mit Huͤlfe dieſes Zaubers iſt die Wirkung deiner Gifte geſichert leb wohl, Sohn Ge⸗ rechtigkeit und Kraft wir ſtehen dir bei; der gute Herr wird zu Grunde gerichtet«

Gerechtigkeit und Kraft,« riefen die Neger im Chore aus.

Das ausgebrannte Feuer warf nur noch einen matten unſichern Schein; die Neger gingen aus⸗ einander, indem ſie ſich auf ſiebzehn Tage, von da ab gerechnet, wieder zu treffen verſprachen, und Atar⸗Gull machte ſich auf den Weg zur Pflan⸗ zung ſeines lieben Herrn.

Endlich naht die Rache,« brullte der Schwarze wie ein Schakal; vzuerſt vernichte ich deinen Reich⸗ thum, damit du hier bleibſt, hier, damit ich deine Thraͤnen einzeln fallen und das Elend uͤber dich kommen ſehe; deine Schwarzen ſollen ſterben, dein Vieh ſoll verderben; deine Gebaͤude ſollen in Aſche ſinken, und du ſollſt endlich auf den Punkt von Ungluͤck gelangen, dir nichts uͤbrig bleibt, als