—
——½—————————————
——
weilen wie Blitze durch ſein Gedaͤchtniß zuckten; ſowie die Erinnerung eines gluͤcklich verlebten Ta⸗ ges oft unſere fuͤrchterlichſten Traäume ergotzt. Sein wahres Leben dagegen unter dieſen Raͤu⸗ bern, unter Mord und Diebſtahl, kam ihm wie ein Traum vor, wie ein druͤckender Alp, den er ſorglos gewaͤhren ließ, und der ihn, wie Noth⸗ wendigkeit oder augenblickliche Eingebung es heiſchte, zu Greuelthaten trieb, ohne Ueberlegung, ohne Ge⸗ wiſſensbiſſe, oft mit heimlichem Vergnuͤgen, wie man mitten in einem böſen Traume ſich zuweilen ſagt—„Was kuͤmmerts mich— ich werde wohl⸗ behalten erwachen!«—
Mit einem Worte— es war die verkehrte Welt. 3
An die Stelle des Beſtimmten trat das Phan⸗ taſtiſche.
Ein Traum nahm die Stelle des Wirkli⸗ chen ein.
Das iſt dunkel; ich weiß es.
Aber— man verſuche nur Opium, ſo wird man mich bald verſtehen.
Man glaube ubrigens einem erfahrenen Manne aufs Wort!


