Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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nicht, denn dies Kind iſt der Erſtgeborne einer Jungfrau.«

Nun, was ſchadet das?2 4

»O nein, das kann ich nicht ſeine Muttr iſt todt, ſie iſt dort oben nach dem großen Kraal gegangen! ihr Kind muß mit ihr ſterben ſonſt wer wuͤrde ihr in dem großen Kraal bei⸗ ſtehen der armen Mutter wenn es nicht ihr Kind thaͤte? Es muß ſterben! Der erſte Sohn einer Jungfrau darf nie ſeine Mutter verlaſſen.«

Und darauf ſtimmte die junge Frau wieder ihren leiſen traurigen Geſang an, alsdann kuͤßte ſie das kleine Kind, welches ſie anlaͤchelte, indem es die Aermchen entgegenſtreckte.

Der Malaie erklaͤrte Brulart dieſe Unterre⸗ dung.

vAh! pah dummes Zeug l« ſagte er muͤr⸗ riſch Igehe nach deinem großen Kraal, es iſt vielleicht beſſer fuͤr dich 4

Und das Negerchen flog uͤber Bord und ver⸗

ſchwand in den Wellen!

Wos ſie betrifft, ſo laß ihr den Ruͤcken ein bischen trommeln, weil ſie ſich unterſtand, mir zu widerſprechen. 4

Man ſchlug die arme Negerin, und obgleich ſie ihr Kind mit den Armen bedeckte, konnte ſie es doch nicht ganz gegen die Peitſchenhiebe ſchuͤtzen; ſie ſchrie mehr wegen des Kindes als ihretwegen.

Geſchrei begleitete das des langen Dur⸗