Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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vUnd ſchon den dritten Tag Donnerwetter alle Teufel! da ſpielen ſie mir einen boͤſen Streich ſind ſie denn von der Hitze oder vom Hunger geſtorben? 4

vIch glaube, von der Hitze und vom Hunger.«

vSchaffe ſie ſogleich fort, damit ſie mir die Andern nicht verderben.«

vDas iſt ſehr wohlgethan, Capitain, denn ſie fangen ſchon an zu verderben.«

Zehn Minuten darauf erſchienen zwei Matroſen auf dem Verdecke, die Leichname der Negerinnen tragend, die in eine Negerſchuͤrze, ſo zu ſagen, eingewickelt waren.

Man war im Begriff, ſie uͤber Bord zu werfen.

Einen Augenblick!« rief Brulart.

Man ließ ſie auf das Verdeck fallen, welches dumpf wiederhallte; da erſcholl ein ſchwacher Klage⸗ ton aus einem der Leichentuͤcher.

Die Matroſen ſahen ſich an.

»Der verm. Malaie hat ſich wahrſcheinlich ge⸗ irrt,« ſagte Brulart; ver meint, es iſt aus mit ihnen, und ſie ſind erſt dazu im Zuge laß ſehen« 2

Bei dieſen Worten riß er die Schuͤrze herab, welche eine der Negerinnen kaum verhuͤllte, und ein ganz kleines Kind entfiel dem Schooße ſeiner Mutter. Atar⸗Gull. II. 3