Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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Und in dieſem Ja lag eine fuͤrchterliche Ironie, vor der den Matroſen unwillkuͤrlich ſchauderte.

Doch vorher ſollſt du, mein Junge, einen kleinen Spazierritt machen das wird deinen Ap⸗ petit zum Abendeſſen befoͤrdern. Setzt ihn aufs Pferd,« ſagte Brulart, auf den ungluͤcklichen lan⸗ gen Duͤrren zeigend. Da entſtand eine große Freude am Bord der Brigg.

Denn wenn man bei dieſen Leuten Mitleid oder Erbarmen zu finden glaubte, ſo irrte man.

Eine Zuͤchtigung vertrieb ihnen die Zeit, denn das Schreien der Beſtraften beluſtigte immer etwas doch wog das lange keine Todesſtrafe auf ja! eine Todesſtrafe! das war ein Anderes, denn bei einer Todesſtrafe erbte man und nicht jeder Tag war ein Feſttag!

Zehn Minuten darauf machte der lange Duͤrre ſeinen Spazierritt.

Das heißt, man hatte ihm den Stock der Schiffswinde zwiſchen die Beine geſteckt, nachdem man ihn dergeſtalt in die Hoͤhe gezogen hatte, daß ſeine Fuͤße die Erde nicht beruͤhrten; dann hing man an jedes Bein, in Ermangelung der Kugeln, einen der ſchweren Steine des ſeligen Herrn Benoit, und endlich, dem Befehle des Capitains zu Folge, gab man der Schiffswinde eine raſche drehende Bewegung, faſt wie die beim Reifenſchlagen; der einzige Unterſchied beſtand darin, daß der lange Duͤrre, ſtatt die Fuͤße im Steigbuͤgel zu haben,