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nach Hauſe gegangen. So hatte man keine Veranlaſſung,
der allgemeinen, durch Champagner erhöhten Munterkeit
Schranken zu ſetzen.
Während dieſer Zeit ſaßen Erins, Leſſen und Horſt in einem anderen Zimmer gleichfalls zuſammen. Obgleich Cäcilie vorher über Hunger geklagt hatte, ſo aß ſie doch faſt gar nicht, und auch Horſt berührte kaum die darge⸗ botenen Speiſen. Ihr Geſicht war eigenthümlich erregt, eine Miſchung von Glück und Schmerz; ſie blieb auch während des ganzen Mahles ſehr ſchweigſam und wechſelte nur zuweilen einige ſchüchterne Worte mit ihrem Nachbar.
Leſſen, der in gewohnter beredter Weiſe die Unterhal⸗ tung führte, blieb dabei zugleich ein ſcharfer Beobachter. Cäciliens verändertes Weſen entging ihm durchaus nicht, aber er ſuchte vergebens nach dem Grunde dieſer Erſchei⸗ nung. Sollte ſie wirklich für dieſen jungen Mann mehr als ein gewöhnliches Intereſſe haben? fragte er ſich; for⸗ ſchen wir der Sache weiter nach.
Es iſt ein ſchöner Beruf, Herr Horſt, begann er daher, dem Sie Sich widmen wollen; ich denke mir das Leben im Walde, im ſteten Umgange mit der Natur, fern von dem Getreibe der Städte, beſonders beneidenswerth; es erhält geſund an Seele und Körper.
Das thut es, erwiederte Horſt; ich bin deßhalb auch mit voller Neigung Forſtmann, und würde auch ohne meines Vaters Wunſch dieſen Beruf gewählt haben.


