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überhaupt jedes Löſchen vergeblich. Die Stadt iſt zerſtört — was übrig geblieben, ſind Ruinen, die man zuerſt ge⸗ plündert und dann wieder wohnlich zu machen verſucht hat, ſo gut es ging. Als der Brand nach acht Tagen aufhörte, weil er keine Rahrung mehr fand, kehrten die Franzoſen zurück und richteten ſich ein, ſo gut ſie konnten. Sie waren heiter und guter Dinge, leerten die Keller und betranken ſich; Napoleon wohnte im Kreml, hielt Re⸗ vuen und beſuchte das Theater. Aber es blieb dennoch ein ſchauervoller, melancholiſcher Aufenthalt, die rauchen⸗ den Ruinen, die verweſenden, halb verbrannten Leichen und die leeren und öden Plätze und Straßen. Es wur⸗ den Lazarethe und Magazine eingerichtet, und die Sol⸗ daten waren überzeugt, daß ſie den Winter über in Mos⸗ fau bleiben und in derſelben ſchwelgeriſchen Weiſe fort⸗ leben würden. Daß unſer erhabener Zar Frieden ſchließen müſſe, daran zweifelte man nicht. Erſt ſeit un⸗ gefähr zehn Tagen verbreiteten ſich beunruhigende Gerüchte,
beſonders über die Stellung unſerer Armee. Als der Kaiſer am 18., es war ein ſchöner Morgen, eine Muſte⸗ rung über das Corps des Narſchalls Ney abhielt, hörte man plötzlich in der Richtung nach Süden dumpfen Kanonendonner, der eine große Beſtürzung hervorrief und der Muſterung ſogleich ein Ende machte. Am Abende verbreitete ſich die Rachricht, daß Murat bei Winkowo von
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