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Eines Tages, als er gegen Mittag bei ihr in ihrem Zimmer ſaß und ungewöhnlich freundlich und redſelig geplaudert hatte, ſchien es ihm, als ob der geeignete Zeit⸗ punkt gekommen ſein könne. Er hatte viel von der Hei⸗ math geſprochen und mancherlei Vergleichungen zwiſchen den Reichthümern des Fürſten und ſeinem eigenen Ver⸗ mögen angeſtellt, war auf den Baron von Kalden zu ſprechen gekommen, den er einen unbedeutenden und doch von ſich eingebildeten Mann genannt, und hatte dann ſeine Freude noch nachträglich darüber ausgeſprochen, daß ſie ſeine Bewerbung um ihre Hand zurückgewieſen habe.
Wie kommſt du heute auf den Baron? fragte Hed⸗ wig; ich habe die ganze Zeit, daß wir von Hauſe fort ſind, nicht an ihn gedacht.
Ich weiß es ſelbſt nicht— es fiel mir gerade ein; vielleicht dachte ich an ihn, weil ich mir vergegenwärtigte, daß du jetzt bereits zwanzig Jahre alt biſt und es an der Zeit ſein möchte, an eine paſſende Verbindung für dich zu denken.
Was du für ſonderbare Gedanken haſt, Papa! lachte ſie. Wollen wir vielleicht nach Nowgorod reiſen, damit ich mir einen Perſer, Armenier oder Türken ausſuche?
Ah— lächerlich iſt die Sache keinenfalls, und ich möchte eine Frage an dich richten, die mich intereſſirt.


