Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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NWit achthundert Rubeln würde dies wahrſcheinlich zu er⸗ möglichen ſein. Da Sie mein Intereſſe einmal erweckt haben, ſo bin ich bereit, dieſe Summe für Sie auszu⸗ legen, wenn Sie mir dieſelbe ſpäter erſtatten wollen.

Sie überhäufen mich mit Güte, Excellenz; ich werde meine Schuld ſo bald als möglich abtragen!

So kommen Sie übermorgen wieder zu mir, um das Weitere zu erfahren.

Die verwitwete Oberſtin Sabowska verließ erfreut den uneigennützigen Beamten, da ſie die Ueberzeugung hatte, daß er jetzt ſeinen ganzen Einfluß aufbieten werde, um ihr dieſe einträgliche Stelle zu verſchaffen. Während der ihr geſtellten Friſt zog ſie Erkundigungen über den Fürſten ein, um danach ihr Benehmen zu regeln. Was ſie erfuhr, war allerdings nicht beſonders erfreulich; ſie

tröſtete ſich jedoch mit der Hoffnung, bald einen entſchie⸗

denen Einfluß zu erlangen, und knüpfte daran Betrach⸗ tungen mancherlei Art, in welchen der große Reichthum des Fürſten und ſeine Kränklichkeit, vielleicht ſein baldiger Tod, bunt durch einander liefen.

Die Excellenz war ein Jugendbekannter des Fürſten, gehörte zu den Wenigen, mit denen er verkehrts. Es hielt nicht ſchwer, ihn zu bewegen, mit der Oberſtin einen Verſuch zu machen, da der Fürſt eines weiblichen Weſens zur Beaufſichtigung ſeines Hauſes bedurfte und die