Noch ging die Menſchenwoge in buntem Gemiſch durch den Newskoi⸗Proſpect, als die Kanonen der Feſtung zu donnern begannen. Die Woge kam für eine kurze Zeit faſt zum Stillſtehen, denn ein Jeder horchte der unerwarteten und ſich immer wiederholenden Sprache aus dem Munde der Feuerſchlünde. Vermuthungen der ver⸗ ſchiedenſten Art wurden laut, bis die Kunde von dem Siege über die Türken, hundertfach vergrößert, ſich zu verbreiten begann.
Die Schlitten des Fürſten, vier an der Zahl und an Eleganz die meiſten überbietend, befanden ſich an dem ſchönſten Theile der Perſpective, unfern der Fontanka, als der erſte Kanonenſchuß von der Feſtung herübertönte. Der Schall deſſelben war in der klaren, reinen Luft noch nicht verhallt, als ein zweiter, ein dritter und eine lange Reihe von anderen folgten. Der Fürſt, welcher in dem vorderſten Schlitten ſaß, ließ halten, und bald ſtan⸗ den die vier Schlitten auf der breiten Straße neben einander.
Hören Sie, ſprach der Fürſt zu dem auf ſeiner rechten Seite haltenden Grafen, während die beiden Schlitten mit Hedwig und der Oberſtin an ſeine linke Seite und zwar ſo gefahren waren, daß der erſtere außen ſtand— hören Sie, es folgt Schuß auf Schuß! Es muß ſich etwas ſehr Wichtiges ereignet haben, denn ich


