daß ſie ſich nicht ſcheuern kann, denn die rothe Farbe iſt ſehr difficil, man— nun, was ſtierſt du mich an? fuhr er plötzlich auf, als er an Friedrich's Mienen erkannte, daß er endlich doch einen verwundbaren Fleck getroffen habe.
Die Uniform? fragte dieſer mit unſicherer Stimme — wollen der Herr Graf das rothe Ding auch mit nach Rußland nehmen?
Menſch! ſchrie ihn dieſer an— Menſch, muß ich dir jede Kleinigkeit erſt vorher in die Hand geben, als ob du erſt heute in meinen Dienſt träteſt— ſollte es wirk⸗ lich möglich ſein— hätteſt du die Uniform vergeſſen?
Wie kann ich wiſſen, daß der Herr Graf auf der Reiſe Uniform anziehen wollen? fuhr Friedrich jetzt eben⸗ falls erbittert auf, ſo etwas muß einem geſagt werden, denn aus den Nägeln kann man ſich es nicht ziehen!
Ich glaube, der Kerl raiſonnirt noch und will wieder Recht haben! In Rußland keine Uniform! Es iſt un⸗ glaublich— ſteh' Er nicht länger und glotze Er mich an, wie Er immer thut, wenn ſein Bißchen Verſtand zu Ende iſt!— Eingepackt!— Beide!— Die alte und die neue — Degen— Epaulettes— Orden! Unterſtehe Er ſich nicht, etwas davon zu vergeſſen!
Ich bin wirklich zu alt zu einer ſo weiten Reiſe, er⸗ wiederte der Diener aufſätzig, nehmen der Herr Graf


