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dens, einen Rückſtand von 58 Millionen Kriegsſteuern und 62 Millionen den Franzoſen außerdem zuſtehender Landeseinkünfte, zuſammen alſo 120 Millionen Franken, heraus, welche vorläufig außer den noch in Reſt blei⸗ benden 100 Millionen ſofort bezahlt werden ſollten. „Ich werde dieſe Summe verdoppeln, wenn man ſie nicht annimmt; es handelt ſich hier nicht um eine Rech⸗ nung der Arithmetik, ſondern der Politik!“ war ſeine letzte Erwiederung gegen die preußiſchen Unterhändler ge— weſen.
Stein übernahm ſelbſt die Verhandlungen mit Daru, und obgleich die Berliner denſelben von Anfang an einen ſchlechten Erfolg prognoſtizirten, weil ſie Pierre Daru gegen Stein, Stein gegen Stein, für gegenſeitig zu
vhart und ſpröde anſahen, ſo ließ doch Stein, um des Vaterlandes Wohles willen, jede perſönliche Rückſicht ſchwinden, ertrug den Uebermuth und die maßloſeſte Eitel⸗ keit des Gegners mit Ruhe, ſelbſt mit ſcheinbarer Unter⸗ werfung, und ſo kam es ſchon nach wenigen Wochen zu einer Uebereinkunft, in welcher Daru die angebotenen Wechſel und Promeſſen für annehmbar erklärte. Stein beeilte ſich, dieſen Vertrag Napoleon zur Beſtätigung vorlegen zu laſſen; denn die erſte und Hauptbedingung jedes möglichen Schrittes zum Beſſerwerden war vor Allem die Entfernung der franzöſiſchen Truppen, welche 150,000 Mann ſtark im Lande ſtanden, unendliche Sum— men koſteten, mehr noch durch maßloſe Requiſitionen ver⸗


