Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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ſer Alexander verſchoben zu haben.

Die Ausführung des Friedens ward durch einen be⸗ ſonderen Vertrag an Bedingungen geknüpft, deren Er⸗ füllung für Preußen zur abſoluten Unmöglichkeit wurde. Das von den Franzoſen ausgeſogene und verwüſtete n

um die Hälfte ſeines Flächeninhalts verkleinerte Preußen,

das fortwährend von den feindlichen Heeren beſetzt blieb, und deſſen Einkünfte zum großen Theile in deren Kaſſen floſſen, ſollte 154 Millionen Franken Kriegsſteuer zahlen, und zwar ein Drittel ſofort, ein Drittel durch Promeſſen und ein Drittel durch den Verkauf von Domainen. Bis dies erfüllt ſein würde, ſollten fünf der größten Feſtun gen im Beſitze der Franzoſen bleiben und 40,000 Mann, worunter 10,000 Mann Kavallerie, von dem üi bekleidet, bewaffnet und ernährt werden.

Die Lage war rathlos, und es ſchien unzweifelhaft daß dieſes Unmögliche von den Franzoſen nur deshall ſo rückſichtslos gefordert werde, um Preußen gänzlich zu erſchöpfen und es dann aus der Reihe der ſelbſtſtändiger Staaten eben ſo verſchwinden zu laſſen, wie dies mit Heſſen, Hannover, Braunſchweig und vielen anderer deutſchen Ländern bereits geſchehen war. Stein war dem Rufe des Königs gefolgt und, alles Geſchehene vergeſſend noch in der Reconvalescenz von Naſſau nach Memel ge eilt. Er hatte das Steuer des dem Sinken nahen Staats⸗ ſchiffes mit kräftiger Hand ergrifſfen. Er genoß jetzt wie⸗

ihm gedemüthigt hatten, nur aus Rückſicht vor dem Kai⸗