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bleiben wird, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil es ſchwierig ſein möchte, es anderswo vortheilhaft zu verwerthen.
In dieſer Beziehung ſollteſt du doch die reiche Kom⸗ binationsgabe des Eroberers kennen.
Aber mag es werden, was es will— wir bleiben doch preußiſch, und wenn die Stunde der Vergeltung kommt, an der du zweifelſt, die aber gewiß nicht aus⸗
bleiben wird, ſo wird Schleſien den Beweis führen, daß es ganz und immer preußiſch geblieben iſt.
Ich kenne dich nicht mehr, du biſt ein Träumer ge⸗ worden, erwiederte der Andere mit melancholiſchem Lächeln.
Nenne mich, wie du willſt, wozu darüber jetzt rech⸗
ten? nur das beherzige: Was würden wir ſein, wie wäre das Daſein zu ertragen, wenn uns nicht dieſe Hoff⸗ ntng bliebe? Ein Jeder muß fortan ſeine Pflicht thun, da ſo Viele die ihrige verletzt haben; die unſrige iſt es für jetzt, den Glauben an die Zukunft des Vaterlandes nicht zu verlieren. Es mag die deinige ſein— die meinige ruft mich „ ezu den Fahnen! Ich bin Offizier des Königs, und ge⸗
ade weil mein König in Noth und Trübſal iſt, will ich
zu ihm ſtehen, wäre es auch nur, um mit ihm unter⸗
zugehen!
Du haſt Recht, erwiederte Ulrich nach einigem Still⸗ ſchweigen, indem er dem Freunde die Hand reichte, du „aſt Recht, und wenn du ſtirbſt, ſtirbſt du in deinem


