Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Menge, faſt wie ein gemeinſchaftlicher Seufzer klingend, begleitete dieſe für das Auge nur Weniges darbietende Exploſion, die Truppen gaben den Weg wieder frei, und Alles drängte und ſtrömte nun nach dem großen, noch dampfenden Schutthaufen, in welchem die Mauertrüm⸗ mer, wie die zerſtückelten Glieder eines Rieſen, chaotiſch durcheinander lagen.

Nachdem man das Werk der Zerſtörung eine Zeit lang angeſtarrt und auch mancher Blick zu dem jetzt leeren Raum in der Luft geſchweift war, den ſonſt die alten Mauern des Thurmes ausgefüllt, verlief ſich die Menge wieder, leiſe mit einander flüſternd, denn man hütete ſich, irgend einen Tadel oder eine Mißbilligung laut werden zu laſſen, weil man aus Erfahrung wußte, wie gut die franzöſiſche Polizei von geheimen und auch deutſchen Agenten bedient werde.

Der trübe, neblichte Abend ſenkte ſich hernieder, die

Dämmerung hüllte Stadt und Land und auch dieſen

jetzt wüſten und unheimlichen Raum in ihren duftigen verſöhnenden Schleier; Niemand weilte mehr dort, nur auf der Höhe der angrenzenden, an der Seite zerriſſenen Baſtion ſtand noch ein Mann, tief in den Mantel ge⸗ hüllt, regungslos an einen Mauer-Vorſprung gelehnt, leiſe Worte vor ſich hinſprechend.

Wie weit werde ich wandern müſſen, um dieſen verhaß⸗ ten Feind nicht mehr zu ſehen? murmelte er. Gibt es kein

Preußen mehr? Sind ſie alle dahin, meine braven Kame