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hervor. Der Tag ſtieg am öſtlichen Himmel auf und
der Sturm ließ an Heftigkeit nach, doch die Wogen roll⸗ ten noch immer hohl und fürchterlich, und von einer je⸗ den, auf deren Höhe Harrh gehoben wurde, ſandte er ſeinen Blick ſpähend über die weite Waſſereinöde um den Horizont, nirgends aber fand ſein Auge einen Halt⸗ punkt, bis in die weiteſte Ferne war nichts zu ſehen als ſchaumgekrönte Wogen. Ein entſetzliches Gefühl der Verlaſſenheit, der Einſamkeit kam über ihn, und die Hoffnung, mit der er den Tag begrüßt hatte, ſchwand wieder aus ſeiner Seele. Die Verzweiflung, die ihn da⸗ gegen erfaßte, ſteigerte ſich noch mehr bei dem Ge⸗ danken, daß er durch eigene Schuld ſeine Lage her⸗ beigeführt und daß er ſie für ſeine Handlungen voll⸗ kommen verdient habe. Jetzt ſah er es ein, wie unver⸗ zeihlich er gegen die Familie Morgan gehandelt hatte, jetzt ſuchte er die Fälſchung der Note im Namen ſeines Freundes nicht mehr vor ſich ſelbſt zu beſchönigen und warf ſich mit Angſt und Reue dieſe Handlungen als die Urſachen ſeiner gegenwärtigen Lage vor. Er ſah den Tod vor Augen, nur in welcher Weiſe derſelbe ihn er— eilen würde, das war noch ungewiß, und mit Schrecken dachte er daran, daß er langſam auf dieſem Bret ver⸗
ſchmachten müſſe, um endlich doch zu ertrinken. Warum
denn aber machte er nicht gleich ſeinem elenden Daſein


