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Indianern gefolgt, auf der dunkeln Prairie nach Norden hin in Bewegung.
Sie hielten ihre Pferde während der ganzen Nacht in eiligem Schritt und erreichten mit Tagesanbruch das bewaldete Ufer eines Baches, wo ſie raſteten, ihre Pferde graſen ließen und ſich ſelbſt an Speiſe und Trank labten.
Ralph wurde gut verpflegt, man machte es ihm ſo bequem als möglich, ſorgte dafür, daß ſeine Feſſeln ihn nicht beſchädigten, gab ihm aber auf keine Frage eine Antwort. Nach wenigen Stunden der Ruhe wurden die Pferde wieder beſtiegen und die Reiſe ward mit nur kurzen Unterbrechungen fortgeſetzt.
Ralph war gänzlich ſeinen eigenen Gedanken, ſeinen Betrachtungen überlaſſen. Sein vergangenes Leben zog an ſeinem Geiſte vorüber, er ſah ſich wieder als Knabe bei ſeinem Vater, empfing von deſſen damals jungem Freunde, Tallihadjv, Liebkoſungen und Ge⸗ ſchenke, er gedachte ſeines zügelloſen Lebens in Co⸗ lumbus, erinnerte ſich der Nacht bei der Leiche ſeines Vaters, und rief die kurze Zeit ſeiner Beſſerung in ſein Gedächtniß zurück, die er den Ermahnungen und dem Beiſpiel der biedern alten Arnolds verdankte. Von da an aber umſchwirrten ihn ſeine Erinnerungen wie ein Heer von Schreckbildern und drängten ihn immer dichter an den Rand der Verzweiflung heran. Er wußte, welches Schickſal ſeiner harrte und war


