Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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Eleanor aber berief ſich auf ſeine frühere Zuſage, den Abend bei ihnen zuzubringen und ließ keine Entſchul⸗ digung gelten.

Als der Tag ſich neigte, beſtiegen ſie ſämmtlich ihre Pferde, holten James und deſſen Frau ab, und langten kurz vor Sonnenuntergang auf der Höhe an.

Mit beklommener Bruſt richtete Farland ſeinen

Blick ſchon von Weitem auf den Pflaumenbaum, doch

wie groß war ſeine Ueberraſchung, als er denſelben ohne Laub daſtehen ſah. Der Baum war abgeſtorben und trocken bis in ſein Inneres, bis in ſeine Wurzeln.

Niemand von der Geſellſchaft bemerkte, daß Far⸗ land tief ergriffen ward. Alle richteten ihre Blicke auf die ſcheidende Sonne und das ſie umgebende prächtige Roth des Himmels, er aber ließ ſich auf der Bank nieder und gab ſich dem Andenken an das ge⸗ liebte theuere Weſen hin, von deſſen Geiſt er ſich um⸗ ſchwebt glaubte.

Eleanoren fiel aber bald ſeine Theilnahmloſigkeit an ſeiner Umgebung auf, ſie ſetzte ſich zu ihm nieder und ſuchte ſeine trübe Stimmung durch Worte der Freundſchaft zu verſcheuchen. Ehe ſie ſich erhoben, gab ſie ihr Erſtaunen und Bedauern zu erkennen, daß der herrliche, noch im vergangenen Herbſt ſo kräftige Pflaumenbaum abgeſtorben ſei und betrachtete den Stamm rundum, ob ſie eine Verletzung an demſelben

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