Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Er kam jetzt häufiger mit Eloiſen in Berührung, er hatte es vorgezogen, an der öffentlichen Tafel zu ſpeiſen, an welcher Jene als Wirthin ſtets ſelbſt erſchien, auch ging er ihr, wo ſich die Gelegenheit bot, bei ihrem Verkehr mit den Reiſenden hülfreich zur Hand, denn er fühlte ſich hier wie zum Hauſe gehörig und es war noch keinmal die Rede davon geweſen, daß er abreiſen wollte. Abends traf es ſich häufig, wenn gerade das Haus von Fremden leer war, daß er mit Elviſen in dem Blumengarten, oder auch an dem rauſchenden Waſſer im Walde luſtwandelnd die Abendluft genoß, wobei er dann größtentheils die Unterhaltung führte und ſeiner Begleiterin aus ſeinem vergangenen Leben erzählte. Er hatte viel von der Welt geſehen, war mehrere Jahre in Oſtindien geweſen, hatte Afrika be⸗ reiſt und trug ſeine Mittheilungen lebendig und an⸗ ſchaulich mit einer reichen glühenden Fantaſie vor. Zu⸗ gleich belehrte er Elviſen aus dem reichen Schatz ſeiner Erfahrungen, ſeiner gründlichen, nach allen Seiten des Wiſſens ausgebreiteten Kenntniſſe, und entwickelte ſo viel Edeles und Schönes in ſeinen Anſichten und Be⸗ trachtungen, daß Elviſe täglich ſtaunender ſeinen be⸗ geiſternden Worten lauſchte und ſich mehr und mehr zu ihm hingezogen fühlte. Dabei umgab ihn etwas Geheimnißvolles, etwas Räthſelhaftes, welches ihr In⸗ tereſſe für ihn nur noch höher ſteigerte, er erzählte immer nur unzuſammenhängende Bruchſtücke aus ſeinem