ſtem Schweigen zugehört. Er nahm nochmals die auf dem Tiſche liegenden Papiere und las ſie langſam und aufmerk⸗ ſam durch.
Es ſcheint zweifellos, ſagte er dann mit einem tiefen Athemzuge.
Es ſcheint nicht nur, mein Herr, ſondern es iſt zwei⸗ fellos! bemerkte der Andere. Hier iſt auch ein Brief von dem Herrn Marquis und der Frau Marquiſe an ihre Toch⸗ ter— aber es möchte vielleicht zweckmäßiger ſein, ihr den⸗ ſelben erſt ſpäter zu übergeben.
Es wird nöthig ſein, ſie auf dieſen unerwarteten Wech⸗ ſel erſt vorzubereiten; ich glaube, Sie werden damit einver⸗ ſtanden ſein?
Natürlich, und ich habe dies nicht anders von Ihnen erwartet. Sie werden dadurch zu den vielen Verbindlich⸗ keiten, welche der Herr Marquis Ihnen bereits ſchuldet noch eine weitere hinzufügen.
Wann wollen Sie wieder fort? fragte Wehring, ohne die letzte Bemerkung zu beachten.
Wenn es möglich wäre, noch heute— wenn aber...
Das iſt nicht möglich, mein Herr! unterbrach ihn Wehring faſt heftig; es würde eine Grauſamkeit ſein!
Nun, alſo morgen, mein Herr.
Morgen?— Doch wozu eine längere Zögerung—


