Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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lag bereits hinter ihr das machte ſie ſo innerlich heiter und froh.

Es iſt heute der erſte warme Tag, ſagte die Frau Wehring; wollen wir gegen Abend einen Spaziergang machen, Margot?

Ach ja, liebe Mutter, rief dieſe freudig, laß uns ein⸗ mal hinauf auf die Höhe gehen, von welcher man eine ſo ſchöne Ausſicht in das Thal hat!

Es ſind hier viele Höhen, mein Kind, erwiederte lächelnd Wehring's Frau; welche meinſt Du?

Margot deutete mit der halb erhobenen Hand, in⸗ dem ſie leiſe erröthete, nach dem dem Leſer bekannten Berge hin.

Wenn es nicht zu weit ſein wird?

O, es iſt nicht weit; wir gehen langſam. Oben ruhen wir uns aus in höchſtens einer Stunde können wir oben ſein.

Ich werde Euch begleiten, ſagte Wehring lächelnd; der Wald muß jetzt ſehr ſchön ſein doch was iſt das? Ein Poſthorn?

Ein Poſthorn? rief Margot, während Schrecken und Freude ſich guf ihrem Geſichte abſpiegelten könnte es möglich ſein?

Wahrſcheinlich eine Geſchäftsſache, bemerkte Wehring, während alle Drei den heranfahrenden Wagen mit ſicht⸗ barer Spannung betrachteten. Er hält vor dem Hauſe