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Geſtern Nachmittag kam eine vornehme Equipage mit Extrapoſt, darin ſaß ein Herr und eine Dame, Sie ſtiegen bei Herrn Wehring aus, und es wurde bald erzählt, ſie ſeien gekommen, um Fräulein Magot zu ihren Eltern nach Paris zu bringen. Dieſe ſollten ſehr vornehme Leute, ich glaube, Marquis, der ſo etwas, ſein, wie ſie es nann⸗ ten. Ich kann weiter nichts ſagen, denn Herr Wehring hat nichts darüber geſprochen; nur ſo viel ſteht feſt, daß Fräulein Margot viel geweint hat, aber doch vor ungefähr zwei Stunden mit den Fremden abgefahren iſt. Der Maire, wie ſie jetzt den Schöſſen nennen, kam heute her⸗ über und erklärte, daß alle Papiere in Ordnung ſeien und er den Befehl erhalten habe, der Verabfolgung des Fräu⸗ leins, welches ihre Eltern endlich aufgefunden hätten, keine Hinderniſſe entgegen zu ſtellen. Herr und Frau Wehring müſſen ſich auch davon überzeugt haben, denn ſo betrübt die letztere war, ſie mußten ſich fügen, und vor zwei Stun⸗ den ſind ſie abgefahren.
Vorzwei Stunden, rief Walther, kaum ſeiner Sprache mächtig— und Herr Wehring und ſeine Frau ſind mit?
Nur bis zum Dorfe— ich glaube, Fräulein Margot hat ſo lange darum gebeten, bis der fremde Herr einge⸗ willigt; ſie iſt auch mit Herrn und Frau Wehring in dem⸗ ſelben Wagen bis dahin gefahren.
So wäre es vielleicht möglich, ſie dort noch zu ſehen — zu ſprechen?


