Teil eines Werkes 
5. Band (1866)
Entstehung
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ihnen Schätze verhieß, wenn ſie ihm zu ſeiner Freiheit verhelfen würden, ſodaß er in Texas über ſeinen Grund⸗ beſitz verfügen könne.

Mit größter Vorſicht zog er in dieſer Weiſe zwei der Gefangenwärter in ſein Intereſſe, und bald waren dieſelben bereit, ihm zu helfen, wenn ſie ſelbſt ſich keiner Gefahr dabei ausſetzen würden.

Den erſten Schritt, den er zu einer Aenderung in ſeiner Lage that, war, daß er ſich krank ſtellte und vor⸗ gab, an Bluthuſten zu leiden. Das Blut, womit er aber ſeine Lippen, ſeine Kleidung und ſein Bett be⸗ leckte, zapfte er aus Wunden, die er ſich ſelbſt an ſei⸗ nem Körper zu dieſem Zwecke beibrachte. Er täuſchte den Arzt auf das vollkommenſte, ſodaß ihm auf deſſen Verordnung die Arbeit erleichtert und erlaubt wurde, täglich gegen Abend auf der prächtigen Terraſſe, welche ſich vor dem Gefängniß hoch aus den dahin ſchäumenden Wogen des Rieſenſtroms erhebt, ſich in der friſchen Luft zu ergehen. Nur wenige Male hatte er dies ge⸗ than, als ſein Falkenauge an dem Ufer eine menſchliche

Geſtalt erſpähte, in der er ſeinen rettenden Engel ſeine

treue Luch erkannte. Er gab ihr ein Zeichen, daß er ſie bemerkt, und empfing von ihr ein gleiches.

Nun verſchaffte er ſich durch jene zwei Wärter Schreibmaterial und begann durch die Vermittlung der⸗