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ſcheinlich hatte er eine gute Botſchaft, denn er trieb beide Pferde zur Eile an.
Noch lagen wohl fünfzig Schritte vor ihm bis zu ſeinen Kameraden, als er ſich hoch im Sattel emporhob und mit jubelnder Stimme ihnen zurief:
„Es lebe die Republik Texas! Hier bringe ich Santa⸗ Anna!“
Mit einem Donner, als ob die Welt zuſammen— ſtürze, begrüßten mit ſtürmiſchen Jubelrufen die Sieger von San⸗Jacinto die Freudennachricht und jauchzend und frohlockend ſchaarten ſie ſich um Albert und ſeinen Gefangenen.
Ein Bild des Entſetzens ſaß der mexicaniſche Gott Santa⸗Anna in Todesangſt zuſammengekauert auf dem Pferde und ſchreckte bei jeder Bewegung der ſich um ihn drängenden Menge auf. Dennoch wagte er es nicht, ſeinen Blick zu erheben; er ließ ſein langes, breites Kinn auf die mit Schlamm beſchmuzte goldgeſtikte Bruſt herabhängen und hielt ſeine Hände vor ſeinem Leib gefaltet.
„Das iſt alſo der Hund, der meine beiden Brüder vor Goliad ermorden ließ?“ rief ein Soldat, raſch durch das Gedränge zu dem Gefangenen hinſchreitend, und zog ein langes Meſſer aus ſeinem Gürtel.
„Zurück, Kerneh, wenn Euch Euer Leben lieb iſt!“


