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ſich, nirgends eine Fährte; er wandte ſich nach dem dichten Buſche zurück, theilte das Laub mit ſeinen Hän⸗ den auseinander und blickte plötzlich einem todtenbleichen Mannesantlitz in die Augen, welches ihn aus dem ſum⸗ pfigen Pfuhl in der Mitte des Dickichts anſtierte.
„Erbarmen! Schonen Sie mein Leben!“ flehte der Mann jetzt mit bebenden Kinnladen und richtete ſich aus dem ſchwarzen Sumpfwaſſer, in welches er ſich der Länge nach niedergeworfen hatte, empor.„Retten Sie mich und ich will Sie fürſtlich belohnen. Ich zahle Ihnen jede Summe, wenn Sie mich in Sicherheit bringen!“
Dabei hielt er Albert ſeine gefalteten Hände entgegen
und zitterte am ganzen Körper. Es war ein ekelerregen der Anblick, dieſen großen, breitſchulterigen Mann mit dem Säbel an der Seite in elender, nichtswürdiger Feig⸗ heit um ſein Leben flehen zu ſehen, und Albert trat mit Verachtung von ihm zurück, indem er ſagte:
„Sie, Santa⸗Anna, der herzloſe Mörder der Männer von Alamo und Goliad, der ſieggekrönte Held ſo vieler Schlachten, mit der Kaiſerkrone Mepicos in der Hand und dem Degen an der Seite, Sie ſchämen ſich nicht, um
Ihr Leben zu betteln, Sie ſcheuen ſich nicht, einen Ame⸗ rikaner durch Beſtechung ſeine Ehre, ſeine Pflicht vergeſ⸗ ſen machen zu wollen! Treten Sie heraus aus dem


