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Freiheitskämpfer, mit Büchſe, Piſtolen und Jagdmeſſer bewaffnet, ihren Kugeln nach. Die Erdaufwürfe um das Lager waren hoch und die Gräben vor ihnen tief, doch was waren den Stürmenden in dieſem Augenblicke Hin⸗ derniſſe und Gefahren!
Nach wenigen Minuten hatten ſie die Wälle erklom- men. Nicht wie Menſchen, wie wuthſchäumende Raub⸗ thiere ſtürzten ſie ſich in die dichtgedrängten Maſſen der Mexicaner hinein und ſchoſſen und hieben ſie unter den nicht verhallenden Rufen:„Alamo, Goliad!“ reihenweiſe nieder. Da half kein Befehlen, kein Wehren, kein An⸗ feuern der mexicaniſchen Offiziere, unaufhaltſam wie eine Windsbraut raſten die Stürmenden in allen Richtungen durch das Lager und nach fünfzehn Minuten des gräß- lichſten Mordens und Schlachtens war der Sieg für Texas entſchieden.
Das ganze Lager glich einer großen Blutlache, in der die Sterbenden und Verwundeten ſich krümmten und die Beſiegten ſich vor den Siegern niederwarfen und um Gnade, um Erbarmen flehten.
Der Ruf nach Santa⸗Anna machte dem Morden plötz- lich ein Ende, ſein Name tönte wie ein lähmendes Wort von Mund zu Mund, denn ohne ihn gefangen zu haben, war kein Sieg erfochten, ſein Entkommen verhieß ganz Teras den Untergang. Nirgends war er zu finden, weder
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