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dern ſie that es aus Liebe zu Harry, um Alles zu ver⸗ meiden, was ihm nur die kleinſte Unannehmlichkeit oder Verlegenheit hätte bereiten können. Ihr Glück war vollkommen und ſie hatte keinen Wunſch mehr, als ſich dieſes ihr Glück zu erhalten. Sie liebte Harry grenzenlos und unbedingt, und nichts in der Welt wäre im Stande geweſen, ihrer Liebe für ihn den mindeſten Abbruch zu thun.
So weit Harry's Selbſtſucht es erlaubte, liebte er auch ſie eben ihrer Liebe wegen und weil ſie ihm jeden Gedanken abzulauſchen ſuchte, um Alles ſo zu thun, ſo einzurichten, wie er es gern hatte. Ihre vielen Fä. higkeiten, namentlich ihre Kochkunſt, kamen ihr in dieſem Beſtreben ſehr zu Hülfe, und die Reize ihrer ungewöhn⸗ lichen Schönheit hielten ſeine Aufmerkſamkeit auf ihr Thun und Treiben gerichtet. In ſeinem Hauſe herrſchte die größte Ordnung und Reinlichkeit, ſeine Zimmer wa⸗ ren an jedem Morgen mit friſchen Blumen geſchmückt, und mit der größten Sorgfalt überwachte Luch die Thü⸗ ren, Fenſter und Jalouſien, um ſie ſtets zur rechten Zeit zu öffnen oder zu ſchließen und dadurch immer die Luft in den Gemächern friſch und kühl zu erhalten. Kam Harry abends von einem Ritt nach Hauſe, ſo brachte ihm Luch den leichten luftigen Schlafrock und die Pan⸗ toffeln, und wenn ſie ihm dann das Abendbrod gereicht


