Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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öffnete dann in ihrem Secretär ein geheimes Fach, deſſen Vorhandenſein nur ihr ſelbſt bekannt war. Sie nahm viele Werthpapiere aus demſelben hervor, unter denen ſich auch die zwanzigtauſend Dollars befanden, welche Albert ihrem Vater gerettet und dieſer ihr zum Geſchenk gemacht hatte Außerdem enthielten die Papiere kleinere Kapitalien, welche Blancha von ihren ſeligen Mutter geerbt hatte, und dann auch die von ihrer Zin⸗ ſen zurückgelegten eigenen Erſparniſſe. Obige zwanzig⸗ tauſend Dollars, welche in ſtädtiſchen Obligationen be⸗ ſtanden, verbarg Blancha in ihrem Kleide, legte die andern Papiere wieder in das geheime Fach und verſchloß den Secretär.

Sie hatte dabei fortwährend das Haus des Herrn Newberry bewacht, weil die Zeit ſich nahte, wo derſelbe ſich gewöhnlich nach ſeinem Geſchäftslokal begab, denn ſie wünſchte ihn vorher noch zu ſprechen. Schnell ſetzte ſie nun ihren Hut auf, warf einen leichten Seidenſhawl um und eilte hinüber zu Newberry, dem ſie in dem Au⸗ genblick, als dieſer das Haus verlaſſen wollte, begegnete.

Ich habe eine Bitte an Sie, Herr Newberry, ſagte ſie, indem er ſie in das Zimmer geleitete.Sie ſollen mir die zwanzigtauſend Dollars ſtädtiſche Obli⸗ gationen, welche Sie die Güte hatten, mir damals an⸗

zuſchaffen, als mein Vater mir das Kapital ſchenkte, in