Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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ernſter, noch ſtolzer geworden und mit kalter Stimme ſagte ſie nun, als ob ſie ſeine Worte gar nicht gehört hätte:

Werden Sie ſich noch lange in Natchez aufhalten, Herr Williams?

Die Frage war ihm, wenn auch eine bittere Me⸗ diein, doch in ſeiner augenblicklichen Verlegenheit will⸗ kommen und er antwortete raſch:

Leider nicht ſo lange, als mich meine Neigung wohl hier halten möchte; meine Güter in Texas bean⸗ ſpruchen bald meine Gegenwart.

Während Harrh dieſe Worte aber ſagte, warf er einen Blick nach Albert hinüber, als wolle er ſich über⸗ zeugen, ob derſelbe ſeine Niederlage bemerkt habe, und wie ein Dolchſtich fuhr es ihm durchs Herz, als er deſſen Augen freudig glänzend auf Blancha gerichtet ſah, die ihm in dieſem Augenblick mit den ihrigen mild und ſeelenvoll begegnete. Harry verſtummte und wurde bleich, er legte ſich in ſeinem Seſſel zurück und ſpielte mit der zierlichen Goldkette an ſeiner Uhr.

Jetzt trat ein Diener ein und zeigte an, daß das Eſſen aufgetragen ſei. Alle erhoben ſich. Herr Ferg⸗ huſſen, der reichſte Mann in der Stadt, gab Blancha ſeinen Arm, um ſie zu Tiſche zu führen, Dandon nahm Harrh bei der Hand und alle folgten der nach

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